ACNES steht für Anterior Cutaneous Nerve Entrapment Syndrome. Der Schmerz wird durch Einklemmen der Hautäste (kutan) der vorderen (anterioren) Nervenenden (Nerv) der Interkostalrippen verursacht. Mit anderen Worten: Bauchwandschmerzen aufgrund der Kompression eines Sinnesnervs. Der Schmerz kann mild sein, aber die meisten Menschen verspüren einen unangenehmen, unerträglichen Schmerz.
Die genaue Ursache für die Entstehung von ACNES ist noch unklar. In den meisten Fällen tritt es plötzlich auf. Einige der Patienten geben an, dass die Schmerzbeschwerden nach einer Operation oder durch sportliche Aktivitäten, wie zum Beispiel Bauchmuskelübungen, entstanden seien. Es kann auch während oder nach der Schwangerschaft auftreten.
Quelle: NPO-Programm Ärzte vs. Internet
Bevor ein Facharzt die Diagnose ACNES stellt, wurden oft bereits viele Untersuchungen durchgeführt, beispielsweise eine Ultraschalluntersuchung, eine MRT-Untersuchung oder eine Blutuntersuchung. Dies ist häufig der Fall, da an ACNES nicht sofort gedacht wird, da es sich um eine relativ unbekannte Erkrankung handelt. Bei Bedarf wird im Krankenhaus vor dem Termin in der ACNES-Klinik eine Ultraschalluntersuchung des Bauches durchgeführt.
Der/die Nerv(e), die die Beschwerden verursachen, sind in der Bildgebung (z. B. Ultraschall oder CT/MRT) nicht sichtbar. Die Diagnose wird in der Regel anhand der Symptome, der körperlichen Untersuchung und manchmal einer diagnostischen Injektion gestellt
Es gibt zwei Behandlungen, die zur Genesung bzw. zum Einfluss von AKNES beitragen und „schwerwiegendere“ Eingriffe wie wiederholte Injektionen und/oder Operationen hinauszögern können.
1. Faszientherapie
2. Tiefengewebe-Laserbehandlung
Zu 1.:
Behandlung von AKNES mit Faszientherapie – Die vermutete Ursache von AKNES ist die Kompression eines Bauchhautnervs in der Faszie (Bindegewebsmembran) der Bauchdecke. Diese Verspannungen im Bindegewebe können problemlos ohne Injektionen oder Operationen(!) behandelt werden. Bei unserer sogenannten konservativen [= nicht-invasiven] Behandlung beeinflussen wir mit gezielten sanften Techniken und Faszienwerkzeugen die umliegende Faszie. (IASTM). Wir achten auch auf die körperlichen und seelischen Folgen der starken und oft langanhaltenden Schmerzen im Unterleib. Die Erfahrungen unserer Patienten und der ACNES-Stiftung zeigen, dass die psychischen Folgen chronischer Bauchschmerzen in Kombination mit einem langfristigen Prozess mehrerer invasiver Untersuchungen/Operationen nicht zu unterschätzen sind. Allerdings hat die konservative Behandlung von ACNES mittels Faszientherapie wenig Beachtung gefunden.
Insbesondere die „Fascia Gliding“- und Fascia-ACNES-Technik zur Lockerung des Bindegewebes, der Faszie, in und um die wahrscheinliche Verklebung in der Bauchdecke. Bei dieser Technik bewegt der Therapeut mit den Fingern das Bindegewebe in dem Bereich mit einer vorgegebenen Richtung, Druckstärke und gemessener Langsamkeit. Bei korrekter Durchführung reagiert das Bindegewebe mit einer Lockerung;
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Bei der Tiefengewebslaserbehandlung – Hochleistungslasertherapie (auch Photo-Bio-Modulation genannt) wird rotes und nahinfrarotes Licht (Wellenlänge 810 UND 980 Nanometer) auf Wunden oder Verletzungen angewendet. Dies verbessert die lokale Durchblutung und den Stoffwechsel erheblich und sorgt so für eine schnellere Genesung, eine schnellere Heilung von Wunden und Gewebe, eine Verringerung von Entzündungen und Irritationen im Gewebe und sorgt für eine schnelle Schmerzlinderung bei akuten und chronischen Schmerzen.
High Power LASER wird unter anderem verwendet um:
Wie funktioniert die LASER-Therapie?
Unsere Hochleistungslasertherapie hat einen thermischen und einen photochemischen Effekt; genau wie bei der Photosynthese in Pflanzen. Wenn die richtige Intensität und Behandlungsdauer verwendet werden, reduziert dieser Laser oxidativen Stress und erhöht die ATP-Produktion [Energie in der Zelle]. Dies sorgt für eine Verbesserung des Zellstoffwechsels und eine Verringerung von Entzündungen und damit für eine schnelle Linderung der Schmerzen.
In den meisten Fällen wird beim ersten ambulanten Termin im Krankenhaus eine diagnostische Injektion an der Schmerzstelle gesetzt. Eine betäubende Flüssigkeit wird verwendet, um die Bauchdecke dort zu betäuben, wo der Nerv durch die Kapsel des Bauchmuskels verläuft. Die Anästhesie lässt in der Regel nach einigen Stunden nach. Bei manchen Patienten hält die schmerzstillende Wirkung Tage bis Wochen an. In manchen Fällen ist der Patient auch nach dieser Injektion dauerhaft schmerzfrei. Aber häufiger hat es mäßigen Erfolg. Bei Patienten, deren Schmerzen wieder auftreten, werden die Injektionen mehrmals wiederholt, woraufhin ein großer Teil der Patienten ihre Schmerzbeschwerden beseitigt.
Helfen die Injektionen nicht oder nicht ausreichend, wird besprochen, ob eine Operation in Frage kommt. Bei dieser Operation unter Vollnarkose wird der Nervenast entfernt, der die Beschwerden am wahrscheinlichsten verursacht. Leider hat auch diese Therapie eine mäßige Erfolgsquote.
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